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Die Software macht die Musik

Musik Hug – Musik für Gross und Klein

Musik Hug – Musik für Gross und Klein

Comdat Datasystems AG modernisiert beim bekannten Schweizer Musikhaus Musik Hug die komplette Filial-IT mittels VMware Horizon und der UDC Thin-Client-Software von IGEL. Die bereits in die Jahre gekommenen PCs arbeiten damit wieder sehr stabil, sicher und performant. Gleichzeitig konnten die für den PC-Ersatz vorgesehenen Investitionen zur Aktualisierung des Rechenzentrums genutzt werden. Das einfache zentrale Management und der schnelle Austausch der Clients minimieren die Administrations- und Supportkosten deutlich.

Musik für Gross und Klein erlebbar machen – dieser Verpflichtung kommt das 1807 in Zürich gegründete Musikhaus Musik Hug seit über 200 Jahren nach. Um die rund 230 Mitarbeitenden in seinen acht Filialen bestmöglich beim «Musikschaffen» zu unterstützen, setzt das Unternehmen IT-seitig auf seine performante und zugleich kosteneffiziente Thin- Client-Strategie.

Musik Hug
Musik Hug in Zürich

Musik Hug in Zürich – Das Traditionshaus setzt auf die Comdat Datasystems AG.

Mit dieser Lösung können Unternehmen ihren Usern die jeweils aktuellen, von zu Hause gewohnten Windows-Versionen bereitstellen, unter Kontrolle der IT-Abteilung.

Sergio Kaufmann, Geschäftsführer Comdat Datasystems AG

Hardware-Investitionen auf Server reduziert

Die rund 140 IT-Arbeitsplätze in den Filialen sind an eine zentrale IT-Umgebung am Firmensitz Bülach angeschlossen, die genauso zur Modernisierung anstand wie die Filial-PCs mit Windows XP. Durch Einsatz der Thin-Client-Software IGEL UDC konnte Musik Hug die PCs jedoch ohne Hardware-Tausch zuverlässig weiterbetreiben und sich stattdessen auf die Serverseite konzentrieren. «Mit Hilfe von 150 Lizenzen des alternativen Betriebssystems von IGEL konnten wir Windows XP extrem einfach, schnell und kostengünstig ablösen und so die betriebliche Kontinuität sichern», berichtet Systemadministrator Stefan Schüeber.

Schlankes OS für mehr Performance

Dank der besonders niedrigen Systemanforderungen gestattet das auf den Filial PCs installierte IGEL Linux den Anwendern wieder ein flüssiges Arbeiten. Leistungssteigernd wirkt zusätzlich auch das neue Backend mit drei Blade-Servern als Ersatz für die bislang acht Terminalserver. Statt Windows Server 2003 hostet das Rechenzentrum nun eine virtuelle Desktop-Infrastruktur (VDI) auf Basis von VMware Horizon. Herstellerentscheidend waren hier die guten Erfahrungen bei der Server-Virtualisierung mit VMware vSphere sowie Vorteile hinsichtlich Software Kompatibilität, Handling und Benutzerführung.

IGEL Thin Clients auf USB-Stick

Von der IGEL Universal Desktop Converter Software (UDC) erfuhr Musik Hug durch den langjährigen IT-Partner Comdat Datasystems AG, der bei der VDI-Einrichtung unterstützte.
«Mit dieser Lösung können Unternehmen ihren Usern die jeweils aktuellen, von zu Hause gewohnten Windows-Versionen bereitstellen», erklärt Geschäftsführer Sergio Kaufmann.

Die Software macht die Musik.

Die Software macht die Musik.

«Gleichzeitig behält die IT-Abteilung die Kontrolle über die Desktops und die darauf installierten Anwendungen.»
«Nach den ersten Tests wussten wir, dass wir die richtige Lösung gefunden hatten», bestätigt Stefan Schüeber. In Anbetracht der schon älteren PC-Hardware entschied sich Musik Hug dafür, das IGEL Linux Betriebssystem nicht auf den veralteten Festplatten der PCs zu installieren, sondern auf einem externen USB-Stick, der sich auf der Rückseite des Geräts verbirgt. Von dort wird das IGEL OS für den Zugriff auf den virtuellen Windows 7 Desktop nach jedem Einschalten oder Neustart automatisch gebootet. Dieses USB-Thin-Client-Konzept hat IGEL mittlerweile mit dem neuen Produkt UD Pocket auch als Standardprodukt verwirklicht.

Flexibel und einfach zu verwalten

Die IGEL Software-Thin-Clients arbeiten lauf Stefan Schüeber tadellos mit allen Peripheriegeräten bei Musik Hug zusammen: alte, per USB-Adapter angeschlossene Handscanner ebenso, wie die neu eingeführten 24-Zoll-Displays. Den lokalen Web-Browser der IGEL OS nutzen die Anwender für die Katalogrecherche. Warenwirtschaft und Standard-Anwendungen wie Office 2007 stehen mit dem virtuellen Desktop auf allen Arbeitsplätzen zur Verfügung. Das zentrale Endpoint-Management über die im UDC-Lieferumfang enthaltene Managementlösung UMS beschreibt Stefan Schüeber als durchdacht und komfortabel. «Die UMS erlaubt uns eine schnelle und übersichtliche Verwaltung des Thin-Client-Pools anhand von Gruppen und Einstellungsprofilen für unterschiedliche Display-Auflösungen, etc.»

Roll-out der neuen Workspaces

Den Implementierungsprozess beschreibt der Systemadministrator ebenfalls als einfach: «Wir bereiteten jeweils 10 PCs vor, indem wir sie reinigten, die Festplatte abklemmten, die BIOS-Batterie tauschten und das Thin-Client-Betriebssystem vom UDC-Token auf das USBLaufwerk installierten. Dann erstellten wir in der UMS Konsole die Einstellungsprofile. Die Thin-Client-Software installierten wir vom IGEL UDC-Token, einschliesslich Gerätelizenz, auf die USB-Sticks und verteilten diese mit den PCs in die Filialen. So vorbereitet war die aufgefrischte Hardware nur noch ans Netzwerk anzuschliessen. Die Anwender konnten sich sofort einloggen und weiterarbeiten.»

Investitionszyklus aufgeweicht

Dank dem neuen IGEL Managed Workspace konnte Musik Hug den achtjährigen Investitionszyklus für Client-Hardware nachhaltig aufweichen. «Die als Software-Thin-Client weiterbetriebenen PCs arbeiten vermutlich noch drei bis vier Jahre weiter, bis wir sie ganz einfach über den Postweg durch neue Thin Clients ersetzen», sagt Stefan Schüeber. Dank dem verminderten Supportaufkommen und der zentralen Client-Verwaltung, einschliesslich Software-Updates, profitiert Musik Hug von dauerhaften Kosteneinsparungen. Und auch die User sind zufrieden. «Es gibt keine Abstürze mehr, kaum noch Hotline-Anfragen oder Vor-Ort-Einsätze», resümiert Stefan Schüeber.
«Das gesamte Projekt lief problemlos, einzelne Praxisanfragen beantwortete IGEL schnell und kompetent.»

Das wichtigste in kürze

DER ANWENDER

  • Schweizer Musikhaus mit ca. 230 Mitarbeitern
  • 8 Filialen und Grosshandel für Musiknoten und Instrumente
  • Ca. 180 IT-Arbeitsplätze, davon 140 in den Filialen

DIE LÖSUNG

  • Virtuelle Desktop-Infrastruktur mit VMware Horizon
  • IGEL UDC Thin-Client-Software, installiert auf
    USB-Sticks zum automatischen Booten vom PC
  • IGEL Universal Management Suite (UMS)

DIE HERAUSFORDERUNG

  • Kosteneffizientes Windows-Update
  • Bestehende PC-Hardware weiterverwenden
  • IT-Arbeitsplatzkosten nachhaltig senken

DAS ERGEBNIS

  • Verschieben der Investitionen in Client-Hardware und Nutzung für Backend Modernisierung
  • Stabiler Weiterbetrieb der PCs um 3–4 Jahre
  • Support: weniger Hotline-Anfragen und Reisekosten
  • Kosteneinsparung durch zentrale Client-Verwaltung inklusive OS-Updates
  • Einfache Erstellung der «Thin-Client-Sticks»
  • Anwendernutzen: stabile und flüssige PC-Arbeit, schneller Gerätetausch bei Hardwaredefekten